Donnerstag, 19. April 2018

VerRück(T)sack - meine neue 3 in 1 Tasche

In letzter Zeit plagen mich immer wieder Schulterschmerzen, weswegen das einseitige Tragen meiner Handtaschen nicht so praktisch ist.
Ich brauchte unbedingt eine Tasche, die ich bei Bedarf auf den Rücken schnallen kann, um das Gewicht gleichmäßig zu verteilen. Dafür eignen sich die aktuellen 3 in 1 Taschen ideal, wobei ich nirgends eine ideale Größe und Form für mich gefunden habe. Was tun? Natürlich ein eigenes Schnittmuster dazu entwerfen!
Diese Tasche habe ich schon seit dem letzten Sommer im Kopf und immer wieder kam etwas dazwischen. Nun ist es endlich soweit und mein Probenähteam hat mal wieder alles gegeben.
Entstanden ist eine einfach zu nähende Tasche mit Rucksackfunktion. Das Besondere ist die schlichte Form mit den Origamiecken, die zum einen einen schönen Akzent setzten, aber auch gleichzeitig einen stabilen Boden ausbilden. Geplant war zunächst nur eine Handtaschengröße von 29 mal 32 cm. Darin hat ein DIN A4 Heft, Block oder eine Zeitschrift bequem Platz. Da im Team auch eine Maxigröße gewünscht war, in die sogar ein Laptop passen sollte, habe ich eine zweite Größe mit 10cm mehr Höhe hinzugefügt.
Dies ist die normale Variante aus einem wasserabweisenden Taschenstoff. Zum ersten Mal habe ich hierbei einen Loxx-Knopf verarbeitet, der bei dem schlichten Schnitt die einzige Zierde sein sollte. Ich liebe diese klaren Linien und der Knopf ist wirklich toll und praktisch.
Bei Bedarf kann ich den Tragegurt einfach verrücken (daher der Name VerRück(T)sack) und mache aus der Handtasche einen Rucksack. Bisher habe ich bei solchen Taschen immer nur gesehen, dass der Gurt durch die D-Ringe gezogen oder oben festgeknotet wurde. Die Lösungen gefielen mir nicht, weswegen ich mir etwas anderes ausgedacht habe. So sind beide Trägerseiten fest, damit der Gurt beim Aufsetzten des Rucksacks nicht verrutscht. Das finde ich in der Praxis wesentlich besser.
Wenn die Tasche außen schon so schlicht ist, kann sie innen ein bisschen Farbe gebrauchen. Dieser Stoff hat mich angelacht und wollte unbedingt ein Taschenfutter werden.
Wenn ihr auch Lust auf einen VerRück(T)sack bekommen habt, könnt ihr das Schnittmuster ab morgen bei mir im Shop erhalten. Ab morgen stelle ich euch dann auch die ersten Ergebnisse aus dem Probenähen vor.

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Dienstag, 17. April 2018

Kerzen- Deko zur Konfirmation

Neues Projekt



Ich zeige euch heute etwas, das ich noch nie gemacht habe: Kerzen dekorieren.
So ganz stimmt das nicht, denn nach der Geburt meiner Kinder habe ich die Kerzen, die ich mit im Kreißsaal hatte, mit flüssigen Wachsstiften (eher Wachstuben) verziert. Die stehen bei jedem Geburtstag der Kinder auf dem Tisch. Diese Methode ist aber neu für mich.


Nun steht die nächste große Familienfeier an, nämlich die Konfirmation meiner Tochter und die Geburtskerze soll auf dem Tisch ein bisschen Gesellschaft bekommen.

Fertig gestaltete Kerzen zu kaufen, kam natürlich nicht in Frage, also ging es wieder ans Selbermachen.

Die Schritte, wie ich vorgegangen bin, habe ich euch hier zusammengefasst:


Material: Ihr braucht eine dafür vorgesehen Wachsplatte. Ich habe mich im Bastelladen für diese in Regenbogenfarben entschieden, weil sie zum einen zum Motiv sehr gut passt und weil es mir ehrlich gesagt für einen ersten Versuch zu teuer war, gleich mehrere Platten in unterschiedlichen Farben zu kaufen. Dazu braucht ihr eure Vorlage und ein gutes Schneidemesser.
Die Rückseite der Wachsplatte ist mit einem Trägerpapier bedeckt, das sich wunderbar zum Aufzeichnen des Motivs eignet. So ganz frei wollte ich dann doch nicht schneiden, schließlich sollen alle Fische die gleiche Größe erhalten.
Die Wachsplatte habe ich auf ein Schneidebrettchen gelegt und dann die aufgezeichneten Figuren mit dem Messer ausgeschnitten.
So sieht das ausgeschnittene Motiv von der Vorderseite her aus. Da ich die Regenbogenplatte hatte und ich die Fische über die ganze verteilt habe, hat jede einen etwas anderen Farbverlauf.
Um das Motiv auf die Kerze zu übertragen, muss das Trägerpapier von der Rückseite entfernt werden. Ich benutze hier meinen Entgitterhaken, du kannst aber auch eine einfache Nadel benutzen.
 Positioniere nun dein Motiv auf der Kerze.
 Drücke dann das Motiv vorsichtig fest.
Ich habe rundherum insgesamt vier Motive verteilt. Auf diese Art und Weise sind vier gestaltete Kerzen entstanden.

Ergebnis


 So habt ihr eine individuelle Dekoration, der Zeitaufwand lag unter einer Stunde.


Donnerstag, 12. April 2018

Mini mini klein - meine neue Nähmaschine

Heute habe ich mal nicht genäht, aber mich trotzdem mit einer Nähmaschine beschäftigt.
Eigentlich sollte es Kreuzstich werden. Die Stiche müssen aber so klein sein, da konnte ich nur ein "halbes Kreuz" sticken.


Das Motiv passt doch super.


Diese kleinen Mini Stickrahmen hat meine Familie mir mal vom Shoppen mit gebracht.

 Schaut mal, wie winzig es geworden ist.



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Dienstag, 10. April 2018

Abendliebe - nicht nur am Abend schön

In diesem Beitrag geht es um ein Schnittmuster, das mir im Rahmen eines Probenähens kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. In diesem Blogpost gebe ich meine ehrliche Meinung zu dem Schnitt wieder. Der Artikel enthält jedoch Links, die zu der Seite führen, wo man das Schnittmuster kaufen kann.

Es war ein bisschen still die letzten Tage. Erst einmal war ich im Urlaub und das WLAN war im Ferienhaus so schlecht, dass ich keine Chance auf Bloggen hatte. Außerdem finde ich die ganzen Diskussionen, die gerade durch die Nähwelt geistern, wie DSGVO, Probenähen, Label usw. so nervig, da kann einem die Lust schon mal vergehen.

Heute habe ich aber mal wieder Lust und möchte euch zwei neue Taschen zeigen, die ich für mich genäht habe.

Unikati hat während des Probenähens der Frühlingsliebe (die habe ich euch hier schon einmal gezeigt), noch eine Tasche mit Klappe entwickelt. Ja, manchmal ergeben sich im Flow viele neue Ideen, so dass noch einmal ein komplett neues eBook entsteht.

Parallel zur Frühlingsliebe gibt es also noch die Abendliebe (das Schnittmuster bekommt ihr übrigens hier). Es ist ein schickes Täschchen, das man natürlich nicht nur am Abend tragen kann.
Erst habe ich überlegt, ob ich diesmal überhaupt mitmachen sollte, da ich selbst so viele Ideen im Kopf habe, die bald raus müssen. Allerdings brauche ich zwischendurch einfach mal das "Nachnähen" von anderen Schnittmustern, bevor ich wieder meine eigenen entwickle.

Nähen ist ja nun mal mein Yoga, die Entspannung musste sein.

In den ersten Tagen habe ich das Probenähen nur lesend mitverfolgen können und hatte zunächst gar keine Zeit für eine eigene Tasche. Dann habe ich gesehen, dass viele sehr glamouröse Taschen (die ihr euch übrigens hier anschauen könnt) entstanden sind und bin im Kopf schon mal die Stoffauswahl durchgegangen. Eigentlich hatte ich ein paar bestimmte Stöffchen zu Hause liegen, die ich wählen wollte, dann sah ich aber auf der Creativa diesen Japanstoff und das güldene Kunstleder. Das war sie, die Wahl für meine Abendliebe.

Das Schnittmuster gibt es in zwei Größen. Da ich in letzter Zeit so viele große Taschen genäht hatte, war für mich auch sofort klar, dass ich die Mini-Variante haben wollte. Habt ihr auch eine Vorliebe für eine bestimmte Taschengröße?
Bei mir geht das immer phasenweise. Mal kann sie gar nicht groß genug sein, dann wieder brauche ich nur Platz für das Nötigste.

Dann gingen die Probleme los. Die Tasche war fertig und ein passender Gurt musste her (dafür brauche ich eine Länge von 1,40 m). Darum drücke ich mich gerne und wähle am liebsten fertiges Gurtband. Bei dieser Stoffauswahl war es aber unmöglich, in meinem Fundus ein passendes zu finden und so musste ein Gurt aus dem Taschenmaterial her. Leider hatte ich nur noch Reste von dem Kunstleder, so musste ich improvisieren. Die 1,40 m habe ich nur erreicht, indem ich drei Teile zusammengestückelt habe. Ich muss zugeben, so schlimm war es gar nicht und das Ergebnis gefällt mir richtig gut.

Das erste Täschchen war fertig, da juckte es mich noch ein den Fingern und die eigentlich vorher ausgewählten Stoffe musste umgesetzt werden. Diese Kombination aus mint und grau hatte ich auf dem holländischen Stoffmarkt in Unna gekauft. Das Kunstleder ist von Nähstoffreich.

Wie bei der ersten Tasche gibt es unter der Klappe ein Reißverschlussfach. Da die Tasche durch die Größe sehr übersichtlich ist, brauche ich innen nur ein Handysteckfach.

Bald hat meine Tochter Konfirmation und ich habe mir ein dunkelblaues Kleid gekauft. Passen würden da beide, aber welche soll ich nehmen?

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Sonntag, 1. April 2018

Fröhliche Ostern mit Hase im Ei

Fröhliche Ostern


In den letzten Tagen bin ich gar nicht dazu gekommen, etwas zu posten. Zum einen sind gerade einige Dinge, die ich fabriziert habe noch in der Warteschleife (Schnitte, die erst in Zukunft veröffentlicht werden). Zum anderen hatte ich mal wieder etwas mehr mit Haushalt, Wäsche und Garten zu tun.
Muss ja ab und zu auch mal sein.

Heute will ich euch aber etwas zeigen, das ich in der letzten Woche noch genäht habe und was meine Kinder heute von mir geschenkt  bekommen.

Hase im Ei


Dieses süße Häschen habe ich in den letzten Tagen tausendfach im Internet gesehen. Den weißen Plüsch hatte ich noch von einem anderen Projekt übrig, den braunen habe ich extra auf der Creativa für diesen Schnitt gekauft.

Der Schnitt ist Gratis bei Stefanie Perlenfee zu bekommen und eigentlich nicht schwer zu nähen. Ich habe mir sicherheitshalber noch das Video von Das Haus mit dem Rosensofa dazu angesehen.

Stickvlies hatte ich noch. Daher dachte ich, mache ich das Applizieren ganz einfach, obwohl ich darin nicht gerade geübt bin.
Leider ist der weiße Stoff extrem weich und ich wollte unbedingt roségoldenes Kunstleder applizieren, was sich beim Nähen stark verzogen hat.
Jetzt muss ich mir nur noch einbilden, dass der etwas schiefe Gesichtsausdruck so gewollt ist und das Hasi noch niedlicher macht. Sehr kuschelig ist er trotzdem und zudem noch aus Lieblingsstoffen meiner Tochter zusammengestellt.

Vliesofix ist doch die bessere Wahl


Für den zweiten Hasen habe ich mir dann doch noch Vliesofix besorgt. Erst habe ich gedacht, das hält eh nicht auf dem Plüsch, aber es war wirklich eine Erleichterung. Hilfreich war auch noch, dass der braune Teddystoff fester ist, als der weiße Plüsch. So ließen sich alle Teile viel besser applizieren und das Ei ließ sich auch fester ausstopfen.


Das Wenden von Taschen ist ja immer schon eine spannende Sache aber nicht zu vergleichen mit dem Wenden von Stofftieren. Es ist ein tolles Gefühl, wenn sich durch die kleine Öffnung das Tierchen offenbart.

Nicht gerade geliebt ist die Tätigkeit, die Wendeöffnung von Hand zu schließen. Aber dem Hexiesnähen des letzten Sommers finde ich es gar nicht mehr ganz so schlimm. Etwa schwierig war es schon, weil man durch Plüsch näht und nie weiß, ob man nur die Haare oder das Gewebe erwischt hat.

So gefällt mir das Hasi richtig gut.
Kurz habe ich überlegt, den weißen Hasen noch einmal zu nähen. Doch ich hätte es nicht übers Herz gebracht, ihn in einer Kiste verschwinden zu lassen. So ist nun mal das Leben. Nicht alle Geschöpfe sind perfekt, auch nicht die aus Plüsch und von Herzen kommt es trotzdem.
Ich bin sicher, meiner Tochter wird er auch mit etwas schiefem Lächeln gefallen.

Das Schnittmuster gefällt mir auch richtig gut. So süße Ostergeschenke konnte ich damit nähen.
Nähen ist halt immer wieder wie zaubern können.



Ich wünsche euch allen frohe Ostertage im Kreise eurer Lieben. Genießt die Zeit mit eurer Familie!

Samstag, 24. März 2018

VerRück(T)sack - neues Probenähen sucht Mitstreiter

Mein 3 in 1 Rucksack



UPDATE: Ich fühle mich geehrt, dass sich so viele für mein Probenähen gemeldet haben. Leider konnte ich nicht alle in mein Team aufnehmen. Wenn ihr keine Einladung erhalten habt, seid nicht traurig. Es gibt bestimmt demnächst wieder eine neue Gelegenheit. Übrigens scheiterte es bei vielen daran, dass sie nicht funktionierende Links und keine Kontaktmöglichkeiten angegeben hatten. Schade, ich hätte gerne bei euch gestöbert. 

Mit diesem Projekt gehe ich nun schon seit dem Sommerurlaub schwanger. Am Strand habe ich eine Frau gesehen, die eine oben schmaler werdende Tasche auf dem Rücken trug. Einzelheiten konnte ich von weitem nicht erkennen, aber in meinem Kopf ergab sich sofort ein Bild, dass ich so nach und nach vervollständigt habe.

Dann kam immer wieder etwas dazwischen. Das geht mir oft so! Ich habe eine Idee und eigentlich eine genaue Vorstellung dazu, dann kommt ein anderer Gedanke, der sich schneller entwickelt und den ich dann eher anpacke.

So sind im Laufe der Zeit schon einige Taschen entstanden, ohne dass der Rucksack fertig wurde.

Nun ist es endlich soweit


Der Name VerRück(T)sack ist mal wieder ein Wortspiel meines Mannes, wie beim Periodensystem, was aber mal wieder so genau zu meiner Tasche passt, dass ich mich sofort für diesen Namen entschieden habe.
Ja, es ist ein Rucksack, aber eigentlich auch nicht. Man kann ihn auch als Umhängetasche tragen. Diese 3 in 1 Taschen sind im Moment schwer angesagt! Als ich die Idee im Kopf hatte, war mir das noch gar nicht so klar. Um alle Funktionen nutzen zu können, muss man den Gurt "verrücken", was natürlich ein bisschen "verrückt" klingt aber eigentlich ganz einfach ist.

Probenäherinnen gesucht




Hast du Lust, eine solche Tasche mit mir gemeinsam zu nähen?

Dann schreibe hier eine Bewerbung als Kommentar. Ich möchte ein bisschen was von dir erfahren, z.B. wie lange du schon nähst und wo du deine Werke präsentierst (ich möchte natürlich ein bisschen stöbern).

Das erwartet dich:

- Eine Facebookgruppe, in der sich ausgetauscht wird
- Natürlich ist Verschwiegenheit oberstes Gebot
- Beginn ca. 25.03.18
- Ende nach ca. 3 Wochen
- Du kannst deine Ideen mit einbringen und gibst mir ein ehrliches Feedback
- Du erklärst dich bereit, mindestens ein Exemplar nach dem finalen Schnittmuster zu nähen
- Du machst schöne Fotos und präsentierst sie gerne auf deiner Seite
- Nach Veröffentlichung wird ordentlich Werbung gemacht

Donnerstag, 22. März 2018

Ysabel - Minitäschchen voll im Trend

In diesem Beitrag geht es um ein Schnittmuster, das mir im Rahmen eines Probenähens kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. In diesem Blogpost gebe ich meine ehrliche Meinung zu dem Schnitt wieder. Der Artikel enthält jedoch Links, die zu der Seite führen, wo man das Schnittmuster kaufen kann.

Schon wieder ein Probenähen


Eigentlich wollte ich nicht mehr so viel Probenähen und mich stattdessen mal wieder mehr um meine eigenen Projekte kümmern. Dann sah ich dieses süße Täschchen und konnte einfach nicht anders, als mich zu bewerben. In letzter Zeit habe ich nur große Shopper genäht und da kam so ein Minitäschchen gerade recht.
Dass das mit den winzigen Taschen gerade voll im Trend ist, war bis dahin völlig an mir vorbei gegangen. Aber neues probiere ich ja immer gerne. Hier stelle ich euch also die Ysabel von Lalilly-Herzileien vor.
Entstanden ist ein kleines Täschchen, in das gerade mal mein Handy, ein Schlüssel und ein paar Taschentücher passen. Das Schnittmuster gibt es in drei Größen, dies ist die mittlere Variante. Zuerst habe ich überlegt, ob die Größe für mich überhaupt praktisch ist. Dann habe ich letzte Woche auf der Creativa viele Frauen mit Rucksack gesehen, die ein Minitäschchen zusätzlich trugen. Ich trage zum Rucksack gerne meine Gürteltasche Steffi, damit ich unterwegs schnell an das Wichtigste komme. Im Moment mit noch dicker Winterjacke passt das mit Gürteltasche meist nicht so gut. Daher kommt mir die Alternative für den Osterurlaub gerade recht.
Benutzt habe ich ein Microkunstleder und mal wieder Buchschrauben zur Befestigung der Trageschlaufen.
Vorne ist ein kleines Steckfach. Wegen der übersichtlichen Größe habe ich auf eine Inneneinteilung verzichtet.
Mein Mann meint, durch die gelbliche Farbe würde es aussehen, wie ein Gauklertäschchen vom Mittelaltermarkt. Dabei hat sie meiner Meinung nach damit durch ihre kastige Form gar nichts zu tun. Sie gehört ja schließlich zur Familie der Box Bags. Um diese steife Form zu erreichen, habe ich mit kaschiertem Schaumstoff verstärkt. Sie ist echt fix genäht.
Beim Nähen ergab sich dann doch noch ein Problem. Tragegurte nähen gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsaufgaben. Daher benutze ich gerne fertiges Gurtband, was ich aber in keiner passender Farbe mehr da hatte. Das dunklere Kunstleder hätte ich gerne alternativ benutzt, hatte aber nur noch einen kleinen Rest.

So kam ich auf den Gedanken, nur einen schmalen Streifen davon auf das gelbe Microkunstleder aufzunähen. Die Lösung gefällt mir richtig gut.

Im nächsten Urlaub teste ich die Praxistauglichkeit.

Übrigens: Bei Lalilly-Herzileien gibt es ein überwältigendes Lookbook mit allen Designbeispielen aus dem Probenähen. Ich war total geflasht, wie zum Beispiel meine Fotos in diesem Rahmen wirken. Sehr sehr professionell. Vielleicht entdeckt ihr sie?

Verlinkt bei RUMS, Taschen und Täschchen